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Kunst im Arthotel Blaue Gans

Was wäre, wenn ein Hotel nicht nur Dekoration an den Wänden hätte?

Was, wenn jedes Kunstwerk eine Einladung in eine andere Welt wäre und ein Anstoß zum Nachdenken über sich selbst?

Was, wenn man dann eine neue Erzählung über sich fände, so bunt und ideenreich, wie man das nur in der Begleitung guter Kunst kann?

Heute begleiten Sie über 300 Kunstwerke durch unser Arthotel, auf genau diese Weise. Viele von ihnen sind Originale, das haben sie mit unseren Gästen gemeinsam. Kunst ist hier keine Kulisse, sondern Teil unserer Haltung, sie hängt nicht im Museumskontext, sondern mitten im Alltag: beim Frühstück, im Stiegenhaus, vielleicht spät abends beim Heimkommen. Manchmal berührt sie genau dort, wo man es am wenigsten erwartet. Mehr als 60 Künstlerinnen und Künstler aus Österreich und der Welt prägen dieses visuelle Erlebnis.

Was Sie hier finden, ist nie zufällig

Wenn Sie durch das Haus gehen, begegnen Sie keiner Sammlung, die nach Marktwert oder aktuellen Trends zusammengestellt wurde. Sie begegnen echten Begegnungen, in Form von Kunst. Jedes Werk wurde von Eigentümer Andreas Gfrerer persönlich ausgewählt, oft nach Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern, die selbst im Haus zu Gast waren, manche für eine Nacht, manche für Wochen. Was Sie sehen, ist also nie zufällig, sondern das Ergebnis einer echten Verbindung zwischen einem Menschen und einem Ort, genau die Art von Geschichte, die eine neue Erzählung über einen selbst anstoßen kann.

Kunst, die etwas von Ihnen erwartet

Eine Einladung zum Nachdenken über sich selbst verlangt Werke, die nicht einfach nur gefallen wollen. Manche stellen eine Frage, andere fordern eine Reaktion, wieder andere bleiben bewusst unbequem. Sie können gefallen. Sie können irritieren. Sie dürfen Fragen aufwerfen, die offenbleiben.

David Moises‘ kinetische Skulptur „Vertigo“ etwa, ein umgebauter Heizkessel, der 2011 zur Festspieleröffnung als Rakete zwanzig Meter hoch fliegen sollte, es aber bei einem kleinen Hopser und einem lauten Geräusch beließ, steht heute als Erinnerung an diese herrlich gescheiterte Ambition im Kräutergarten, direkt neben Tomaten, die sich um Höhenangst nicht scheren.

Sofia Goscinskis Arbeit „18 mental disorders“, weiß und schwarz lackierte Brettchen mit den Bezeichnungen psychischer Störungen aus dem Katalog der Weltgesundheitsorganisation, ist bewusst unbequem gehalten, und genau darin liegt ihre Kraft.

Kunst mitten im Leben

Sie müssen kein Museum betreten, um diesen Werken zu begegnen. Sie kommen Ihnen entgegen, während Sie leben: beim Frühstück, im Stiegenhaus, im ehemaligen Jazzkeller, wo Musik und Bild seit Jahrzehnten zusammengehören. Manchmal ist Kunst laut, gerade dort, wo Sie sie am wenigsten erwarten. Im Herren-WC erklingen Auszüge aus Dantes Göttlicher Komödie, im Damen-WC lesen Claudia Cardinale und Monica Vitti Gedichte von Papst Johannes Paul II. vor. Solche Momente sind mit Leichtigkeit gedacht, mit einem Augenzwinkern, nicht mit erhobenem Zeigefinger. Sie sind die andere Welt, von der die Kunstwerke selbst eine Einladung sind.

Wie tief Sie eintauchen, entscheiden Sie

Wenn Sie bei uns übernachten, erhalten Sie Zugang zur digitalen Kunstfibel in der Gästemappe. Dort sind sämtliche Werke des Hauses verzeichnet, mit Hintergrundinformationen, Werkbeschreibungen und persönlichen Gedanken dazu. Ob Sie nur flüchtig durchblättern oder sich in einzelne Geschichten vertiefen, liegt ganz bei Ihnen. Dieser Zugang bleibt unseren Gästen vorbehalten.

Auf Wunsch ermöglichen wir auch persönliche Einblicke in die Sammlung oder ein Gespräch über einzelne Werke, nicht als Pflichtprogramm, sondern als Einladung an alle, die mehr wissen wollen.

Ein Ausschnitt aus der Sammlung

Unter den mehr als 60 Künstlerinnen und Künstlern, die das Haus prägen, finden Sie Namen wie Maurizio Cattelan, Jonathan Meese, Joseph Beuys, David Moises, Sigfried Anzinger und Constantin Luser. Eine ausführliche Übersicht mit Werken, Hintergründen und Anekdoten zu einzelnen Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Künstler:innen-Seite.

Häufige Fragen zur Kunstsammlung

Kann ich die Kunstwerke auch besichtigen, ohne im Haus zu übernachten?
Die Werke im öffentlichen Bereich, etwa im Restaurant, im Weinarchiv oder im Innenhof, sind für alle Gäste sichtbar. Der Zugang zur digitalen Kunstfibel mit allen Hintergrundinformationen bleibt unseren Hotelgästen vorbehalten.

Wie viele Kunstwerke gibt es im Haus?
Über 300 Werke von mehr als 60 Künstlerinnen und Künstlern, gesammelt seit der Neueröffnung des Hauses im Jahr 2002.

Kann ich eine Führung durch die Sammlung bekommen?
Ja, auf Wunsch ermöglichen wir Einblicke in die Sammlung oder ein Gespräch über einzelne Werke, sprechen Sie unser Team gerne darauf an.

Wo finde ich mehr Informationen zu einzelnen Künstlerinnen und Künstlern?
Auf unserer Künstler:innen-Seite stellen wir eine Auswahl der im Haus vertretenen Künstlerinnen und Künstler ausführlicher vor, mit Werkbeschreibungen und Hintergründen.

Immer wieder treffe ich auf Leute

... die behaupten, dass die Blaue Gans ein Hotel in Salzburg sei.

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