
Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten in Salzburg



Mozarts Geburtshaus
im Haus Getreidegasse 9, nur wenige Schritte von uns entfernt, kam Wolfgang Amadeus Mozart zur Welt, der, wie Nikolaus Hanoncourt sagte, „Griffel in der Hand Gottes“. Salzburg und Mozart, das war zu Lebzeiten keine einfache Beziehung. In unserem Haus dürfte er verkehrt haben: zahlreiche Briefe belegen Kontakte zu den Bewohnern des späteren „Däublhauses“, benannt nach seinem Freund und Musiker-Kollegen Franz de Paula Däubl.

Festspielhaus
Ein Wahrzeichen der Kultur, mit einer Fassade, die schon von weitem beeindruckt. Platz für 2.300 Besucher, oft versammeln sich weit mehr Menschen davor, auf und hinter der Bühne. Die Salzburger Festspiele sind weltweit das größte und bedeutendste Klassik-Festival. Die Hofstallgasse davor wird als „schönstes Pausenfoyer der Welt“ bezeichnet.
Rund um das Festspielhaus liegen weitere Bühnen: das Haus für Mozart, die Felsenreitschule, die Universitätsaula, der Domplatz für den Jedermann. Ein ganzes Viertel im Rhythmus der Kunst.

Pferdeschwemme
Wo heute Festspielpublikum flaniert, wurden einst die Pferde gewaschen. Die Leibgarde des Erzbischofs brachte ihre Tiere hierher, bevor es weiterging in den Hofmarstall, das heutige Festspielhaus, oder in die Reitschule im Fels. Früher hieß der Platz Heuwaagplatz, nach der städtischen Heuwaage, die hier einmal stand.

Mönchsberg
Direkt hinter unserem Haus türmt sich die Felswand des Mönchsbergs auf. Nobelpreisträger Peter Handke wohnte hier einmal, gleich neben einem geheimen Weingarten. Im Sommer weiden Kühe auf den Wiesen. Im Winter rodeln Kinder die steilen Hänge hinunter. Mitten in der Stadt, und doch ein anderes Tempo. Der Legende nach hat der Mönchsberg sogar den Salzburger Nockerln seine Form gegeben.

Museum der Moderne
Früher stand hier Salzburgs Spielcasino, bevor es ins Schloss Klessheim übersiedelte. Heute zeigt das Haus zeitgenössische Kunst aus aller Welt, oben auf dem Mönchsberg, mit Blick über die ganze Stadt. Der Mönchsbergaufzug bringt Sie in wenigen Minuten hinauf, nur ein paar Schritte von unserer Tür. Rundherum liegt ein kleiner Skulpturengarten, mit Arbeiten von James Turrell, Not Vital und Mario Merz. Wer bleibt, findet im Museumsrestaurant M32 einen der weitesten Ausblicke der Stadt.

Mirabellgarten
Dieser barocke Garten wurde von Erzbischof Wolf Dietrich für seine Lebensgefährtin (sic!) und Mutter seiner Kinder (sic!) Salome Alt ersonnen. Symmetrische Wege, kunstvolle Statuen, ein Garten, der zum Verweilen einlädt, mitten in einer modernen Nachbarschaft der Hochschule Mozarteum und Galerie Ropac. Julie Andrews hüpfte hier für „The Sound of Music“ durch die Anlage, bis heute pilgern Fans zu genau dieser Szene. Unbedingt besichtigen: das Panorama Museum mit dem Sattler Panorama!

Festung Hohensalzburg
Sie thront über der Stadt wie eine Krone, eine der größten mittelalterlichen Festungsanlagen Mitteleuropas. Erzbischöfe suchten hier Schutz, wenn draußen die Zeiten unruhig wurden. Bis heute ranken sich Sagen um die Festung: von geheimen Gängen, die tief unter ihr verlaufen sollen, und Tunneln, die niemand ganz kennt.

Domquartier
Über 200 Jahre lang getrennt, jetzt wieder als ein zusammenhängender Rundgang erlebbar: die historische Residenz und das Benediktinerkloster St. Peter. Prunksäle, kunstvolle Details, ein Spaziergang durch das geistliche und weltliche Salzburg zugleich. Das Domquartier ist eine Reise in das geschichtliche Herz der Stadt.

Salzburg Museum
Wo einst die Fürsterzbischöfe residierten, erzählt sich heute die Geschichte der Stadt, von den ersten Jahrhunderten bis in die Gegenwart. Das Museum hat mehrere Außenstellen. Besonders sehenswert: das Panorama Museum im Mirabellgarten, mit dem Rundgemälde von Johann Michael Sattler, das Salzburg zeigt, wie es im 19. Jahrhundert aussah.

Szene Salzburg
Ganz in unserer Nähe, ein Haus für Tanz, Theater, Konzerte, Kabarett und Clubnächte. Wer im Sommer da ist, sollte die „Sommerszene“ nicht verpassen, ein Festival, zu dem internationale Künstlerinnen und Künstler aus Performance, Tanz, Theater und Musik anreisen.

Salzburger Künstlerhaus
Der Salzburger Kunstverein zeigt hier aktuelle internationale Kunst, wechselnd, oft überraschend. Ein Treffpunkt für alle, die sich für das interessieren, was gerade entsteht, nicht nur für das, was schon Geschichte ist.

Argekultur
Das größte unabhängige Kulturzentrum der Stadt. Theater, Musik, Tanz, Performance, Lesungen, manchmal auch unbequeme Fragen. Wer Salzburg abseits der Festspiele kennenlernen will, findet hier das ganze Jahr über ein Programm.

Weltkulturerbe
„Das Gottgegebene und das Menschlich-Schöpferische.“ So beschrieb der Schriftsteller Stefan Zweig die Atmosphäre dieser Stadt, kurz bevor er vor den Nazis fliehen musste. Zwei Dinge, die hier tatsächlich zusammenkommen: eine Architektur, die Jahrhunderte überdauert hat, und eine Landschaft, in die sie eingebettet ist. Seit 1997 gehört die Altstadt aufgrund ihrer Ensemble-Wirkung zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Friedhof von St. Peter
Zwischen die Stiftskirche des Klosters St. Peter und den Mönchsberg zwängt sich der historische Friedhof, an dem die bedeutendsten Familien der Stadt ihre letzte Ruhestätte haben.

Der Almkanal
Aus dem 11 Jhdt. stammend, ist er einer der ältesten Industriebauten Europas, und versorgte die Stadt mit dem Wasser des Königssees. Im Sommer bietet er an seinen Ufern den jugendlichen Einheimischen Erfrischung und Gaudi.

