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Was war, was ist und was bleibt

Seit 1350 steht dieses Haus. Gegründet als Herberge für all jene, die unterwegs sind, (sehr viel) später wurde es das erste Arthotel der Stadt. Eine Geschichte von Verwandlung, immer wieder und jeden Tag. Wir bauen auf dem auf, was schon da ist. Auf Substanz, auf Wissen und Können, und auf der Erfahrung von Leuten, die vor uns hier ihre Spuren hinterlassen haben, gelacht und geweint, das Leben gefeiert und die Zukunft ausverhandelt haben.

Wer durch den blauen Gang geht, tritt in eine Vergangenheit ein, der wir eine Gegenwart beigefügt haben.

GÄNSEHAUT - DAS GEFÜHL, BEI DEN RICHTIGEN ZU SEIN

Wir sind nicht perfekt. Wir wollen glaubwürdig sein, in dem, was wir tun. Bewusst gewählt, gut gemacht, mit Herzblut präsentiert.

Was für uns ein perfektes Ergebnis wäre? Ihre innere Zustimmung. Ein wiederkehrendes Aha-Erlebnis. Und am Ende das Gefühl, dass wir auf derselben Wellenlänge sind. Das ist Resonanz, oder wie wir sagen: GÄNSEHAUT.

Zeitlos statt Zeitgeist

Es ist schon okay, zeitgemäß sein zu wollen. Wir wissen auch, was gerade trendet und wo Interesse entsteht. Aber nicht immer entscheiden wir uns dafür, dem nachzugehen. Wir fragen uns lieber: „Was passt zu diesem Haus, was passt zu uns?“

Schliesslich wollen wir unverwechselbar bleiben.

Mach dich nicht klein

Von unseren Mitarbeitenden verlangen wir, dass sie sich nicht verstellen. Der Gast ist nicht König, und wir sind keine Lakaien. Augenhöhe statt buckeln. Aber: wer bei uns zu Gast ist, soll in jedem Augenblick spüren: „Ich bin jetzt für Sie da, mit meiner ganzen Aufmerksamkeit, und ich will, dass Sie bei uns eine gute Zeit haben. Oder, wie wir sagen, Momente mit Gänsehaut“. Nicht mehr – und nicht weniger.

Jede/r Mitarbeitende ist verantwortlich für die Magie des Moments.

Da, bevor wer ruft. Weg, bevor man stört.

Gastgeber/in sein ist eine Frage der Dosierung. Und berdarf vieler unsichtbaren Handgriffe im Hintergrund.

Was sichtbar ist, soll dann wie eine Gänsedaune sein: leicht, schwebend, vorübergehend.

Hand-kopf-werk

Wir schätzen Dingen, an denen man spürt, dass jemand sie gemacht hat. Mit Händen, Herz und Hirn. Möbel, Materialien, Lebensmittel, sie alle dürfen Herkunft und Handschrift besitzen.

Wir machen es gerne selbst, nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen, dass die Dinge eine Seele haben. Enkeltauglich ist, wenn Gegenstände über Generationen gut altern.

Sinnlich - mit allen Sinnen

Arthotel heisst, es geht nicht um Basis-Komfort. Es geht um Licht, Gerüche, Kontraste, Geräusche, Proportionen, Farben, usw. Kurz: es geht um eine anregende Atmosphäre.

Um gutes Brot. Ein schönes Glas. Holz unter den Füssen. Die Festigkeit eines Möbels. Um Leder, auf dem man nicht schwitzt. Leuchten, die nicht blenden. Geräusche, die Dich in eine Gemeinschaft einbetten.

Qualität entsteht in kleinen Momenten. Wir nennen sie GÄNSEHAUT-Momente.

Tradition ist nicht Stillstand

Auch wenn wir auf eine jahrhunderlage Tradition zurückschauen können: wir bleiben neugierig und blicken über den Tellerrand. Was können wir miteinander auf spannende Weise verbinden? Was hat seinen Höhepunkt überschritten? Was möchten wir zu einer neuen Tradition machen?

Tradition ist nicht „peer pressure from dead people“, sondern die Erkenntnis, dass etwas einmal gut war und für uns in der Gegenwart sinn- und wertvoll bleibt.

Wir wissen, wo es interessant ist

Seit 1350 ist die Blaue Gans ist eine Zeitzeugin der Entwicklung Salzburgs. Salzburg ist für uns keine Kulisse und besteht nicht nur aus Mozart, Festspielen und Postkartenmotiven. Sie besteht aus den Geschichten, die auf ihren großen und kleinen Bühnen erzählt werden, Tag für Tag.  Sie besteht aus Menschen und aus den Orten, die diese gestalten.

Wir öffnen Ihnen gerne die Türen.

Der wahre Luxus ist Individualität

Wir begreifen Luxus nicht im Außen. Für uns ist das eher: Zeit. Aufmerksamkeit. Ein gutes Gespräch. Ein handgerfertigter Gegenstand. Ein persönlicher Tipp. Ein ungewöhnliches Kunstwerk. Ein Mitarbeiter, der nach einem Jahr immer noch weiß, welches Zimmer Sie gerne haben und welchen Wein Sie am liebsten trinken. Räume, die nicht aussehen, wie hunderte andere.

 

Der wahre Luxus ist, Individualität zu erleben, an sich und an anderen.

Ein Haus als Freiraum für Individualität

Wie wir handhaben, was uns anvertraut wurde

Nachhaltigkeit ist bei uns kein großes Wort. Eher viele kleine, bewusste Entscheidungen, bei Material, Herkunft, Handwerk und Pflege.

Was morgen wird

Enkeltauglich: wir wissen, dass wir damit nicht fertig sind. Ein Haus, das seit 1350 steht, hat gelernt, dass sich vieles ändern muss, damit das bleiben kann, was Bestand haben soll. Genau daran arbeiten wir weiter, jeden Tag ein bisschen, ein bisschen besser. 

 

Was wäre, wenn Menschen sich nicht verstellen müssten, um richtig zu sein?

Was, wenn sie einen Ort hätten, an dem sie Sinn und Gemeinschaft fänden und die Möglichkeit zu wachsen?

Was, wenn sie sich ausprobieren dürften und eine Antwort fänden auf die ewige Frage: „Wer bin ich?“

 

49 Mitarbeitende
18 Nationen
15-55 Jahre
8 von 10 Führungspositionen sind durch Frauen besetzt

Warum sachlich, wenn es persönlich auch geht?

Menschen aus 18 Nationen arbeiten unter unserem Dach. Wir haben nachgezählt. Ein kleiner Melting Pot, der kulturelle, religiöse und weltanschauliche Unterschiede jeden Tag aufs Neue überbrückt. Unser einziges Programm dabei: unbedingte Wertschätzung. Die Überzeugung, dass wir an Wissen, Können und Talenten verschieden sind, an Würde aber alle gleich.

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Blaue Gans
Innenarchitektur

Handwerk in Hülle und Fülle.

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