Campari

Ein Negroni verzeiht viele Fehler.

Campari ist Lebensfreude und Leichtigkeit. Aus Campari macht man Negroni. Negroni ist Geschichte und Tradition. Beides zusammen ist Lebensgefühl in Colore Rosso, ganztags zu genießen an unseren Tresen drinnen und draußen.
Der Negroni ist die flüssige Schnittstelle zwischen Feierabend und Nightlife. Ein klassischer Drei-Komponenten-Drink, zu gleichen Teilen aus Campari, Wermut und Gin gemixt, mit etwas Eis und einer Scheibe Orange, ist er an vornehmer Schlichtheit kaum zu überbieten.
Namensgeber Conte Camillo Negroni war ein Abenteurer: Er ritt durch die amerikanische Prärie, trat zum Rodeo an, zockte an den Kartentischen des Wilden Westens und unterrichtete die Kunst des Fechtens in New York. Es ist zu vermuten, dass er von dort die Vorliebe für starke Cocktails mitgenommen hatte.

 

Aus Amerika zurück in Florenz, kehrte er in eine Bar ein, wo damals der „Americano” sehr populär war, ein Drink aus Campari, süßem Wermut und Soda Water. Il Conte war die schwere Gangart gewöhnt und dieser Drink war ihm eindeutig zu schwach. Fosco Bruno Sabatino Scarselli, der Barmann mit einem Namen, den man sich nicht ausdenken kann, griff zur Ginflasche, um die Mischung zu verstärken – und gebar einen Mythos.
In mythische Höhen kann auch aufsteingen wer ordentlich danebenhaut. So geschehen beim „Negroni Sbagliato“. „Sbagliato“ heißt auf deutsch „vermasselt“ und geht auf die Fehlleistung jenes Bartenders zurück, der aus Versehen Prosecco statt Gin in den Drink leerte. Das Resultat war jedoch mehr als tauglich und so kam der „Negroni Sbagliato“ in die Welt, um alle Tüchtigen daran zu erinnern, was werden kann, wenn man Fehler machen darf.