Setzt man seinen Fuß vor die Tür, so steht man mitten in ihr: der "Golden Mile" von Salzburg. "Trabegasse" hieß sie früher, den Ausdruck "trabig" für geschäftig verwendet man noch heute bei uns.  Seit dem 11. Jhdt gibt es sie schon, die Mutter aller Geschäftsstrassen.



Ein paar Häuser weiter, im Haus Getreidegasse 9, wurde das größte Musikgenie aller Zeiten geboren, der "Griffel in der Hand Gottes" (Nikolaus Hanoncourt). Mozart dürfte auch in unserem Haus verkehrt sein: 18 Briefstellen beziehen sich an die Bewohner des späteren "Däublhauses", benannt nach Franz de Paula Däubl, ein Freund und Kollege Mozarts in der eb. Hofmusikkapelle.

 



 

 Das Große Festspielhaus streckt uns seine Fassade entgegen. 2.300 Menschen finden in seinen Zuschauerreihen Platz, und oftmals sind zusätzlich mehrere hundert Menschen auf, vor und hinter seiner riesenhaften Bühne versammelt. Die Hofstallgasse wird als "das schönste Pausenfoyer der Welt" bezeichnet.

 

 



 

 Auf der Rückseite des Hauses befindet sich der Festspielbezirk. In der Pferdeschwemme wurden die Rösser der Leibgarde des Erzbischofs gewaschen, bevor sie in den Hofmarstall (das heutige Große Festspielhaus) oder in die Reitschule im Fels geführt wurden. 

 

 



Direkt vor dem Haus türmt sich die mächtige Felswand des Mönchsbergs auf. Auf ihm thront die Festung, das Museum der Moderne und - ein geheimer Weingarten. Im Sommer weiden Kühe auf seinen Wiesen. Ein Paradies und Naherholungsgebiet mitten in der Stadt.

 



Früher wurde hier ordentlich gezockt: an diesem Standort auf dem Mönchsberg befand sich Salzburgs Spielcasino, bis es im Schloß Klessheim seine Bleibe fand. Heute sagt man "Faites vos jeux!" zu den internationalen Künstlern, die hier aktuelle Kunst ausstellen. Der Mönchsbergaufzug ins Museum ist nur wenige Meter von der Blauen Gans entfernt. Für unsere Gäste ist der Eintritt ins Museum kostenlos. Tolles Museumsrestaurant mit dem besten Blick auf die Stadt!

 

 



 

Man muss barocke Gartenarchitektur und ihren Zugang zur Natur nicht mögen, aber der Mirabellgarten hat doch etwas Bezauberndes. Einen wohltuenden Kontrast steuert die moderne Nachbarschaft mit der Galerie Ropac und dem Neubau der Universität Mozarteum bei. An seiner Rückseite befindet sich das Kongresshaus ("Salzburg Congress"). Spazierdistanz: 7 Minuten (im Genussmodus).

 



Wie eine Krone ist sie der Stadt aufgesetzt, die majestätische Befestigungsanlage, die die größte ihrer Art in Mitteleuropa ist. Sie war des Erzbischofs Rückzugsort - meistens vor den eigenen Leuten. Am schönsten ist sie an einem verregneten Novembertag.

 

 



"Das Gottgebene und das Menschlich-Schöpferische" - so beschrieb der vor den Nazis aus Salzburg geflohene Stefan Zweig das Wesen dieser Stadt, die ein umwerfend schönes Ensemble verschiedenster Baustile in einem landschaftlich reizvollen Umfeld darstellt. Der UNESCO hat das auch gefallen: seit 1997 ist die Altstadt von Salzburg Weltkulturerbe - und wir sind mittendrin!